Operationssäle auf Rädern

Operationssäle auf Rädern

Die zwei je 37 Tonnen schweren, 15 Meter langen und 5.2 Meter breiten OP-Container zum Sterzinger Krankenhaus zu liefern, war eine logistische Herausforderung: Vor der Oberschule mussten sie zunächst mit einem Kran auf kürzere Lkw verladen werden.
Zwei Operationssäle. Fix und fertig ausgestattet, sind gestern mit zwei Sondertransporten in Sterzing angerollt. Die provisorischen OP-Säle sind notwendig, damit auch während der Umbauarbeiten in den bestehenden OP-Räumen weiter operiert werden kann.

Wie schon berichtet stehen im Sterzinger Krankenhaus umfangreiche Umbauarbeiten an. Neben der Einrichtung der Abteilung für Neurorehabilitation ist auch eine Erneuerung der bestehenden Operationssäle notwendig – auch wenn eine Schließung der Tumorchirurgie im Raum steht. Damit auch während der Arbeiten weiter operiert werden kann und der Betrieb des Krankenhauses nicht eingeschränkt werden muss, wird in dieser Zeit in zwei provisorischen Operationssälen gearbeitet. Diese befinden sich in zwei Containern, die gestern mit einem Sondertransport zum Krankenhausgebracht worden sind.
Die vorgefertigten Operationssäle sind mit modernster Medizintechnik ausgestattet. Auch ein Raum, in dem die Patienten vorbereitet werden, und ein Aufwachraum befinden sich darin.
Die OP-Container stammen von der Firma Cadolto aus Cadolzburg bei Nürnberg. Dort hat das Unternehmen Tiroltrans aus Bozen, das auf Sonder und Schwertransporte spezialisiert ist, die beiden je 37 Tonnen schweren Container am Montagabend auf zwei LKW verladen. Begleitet von jeweils vier Fahrzeugen ging es dann auf die Autobahn Richtung Sterzing. Fahren durften die beiden Schwertransporte nur nachts.
Wie Michael Trocker von der Firma Tiroltrans berichtet, haben allein die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für die Transporte eineinhalb Monate in Anspruch genommen. Unter anderem ging es darum, Genehmigungen einzuholen und die Strecke zu erkunden.
Gestern früh haben die beiden LKW schließlich die Autobahnausfahrt Sterzing erreicht. Von dort ging es weiter auf den Platz vor der Oberschule. Die Fahrt auf dieser Strecke nahm je rund eine Stunde in Anspruch. Das sei Zentimeterarbeit gewesen, berichtet Trocker. Es mussten sogar einige Verkehrsschilder abmontiert werden, damit die Lkw ein Durchkommen fanden.
Die Stadtpolizei regelte den Verkehr und sperrte die Parkplätze ab, auch die Straßenmeisterei war im Einsatz. Auf dem Platz vor der Oberschule mussten die beiden Container dann von der Firma Dal Col aus Meran mit einem Kran angehoben und auf kürzere Lkw verladen werden, um die schmale Straße zum Krankenhaus bewältigen zu können. Dort angekommen, wurden die beiden Modulbauten an der Rückseite des Spitals abgeladen.
Die beiden Operationssäle sollen etwa Mitte Februar in Betrieb genommen werden und etwa ein halbes Jahr lang bis zum Abschluss der Arbeiten in den bestehenden OP-Sälen verwendet werden. Dann werden sie wieder verladen und abtransportiert.

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STEFAN GRUBER
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MwST. Nr.: 02434380214
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